Philipp hat gerade eine Lehre zum Mechatroniker abgebrochen und ist aus
seiner WG rausgeflogen, weil die Mitbewohner seinen Putzfimmel nicht
mehr tolerieren wollten. Als er sich an einer Tramhaltestelle die Zeit
mit dem Auflesen von Stanniolpapieren vertreibt, wird Uwe auf ihn
aufmerksam. Uwe ist Leiter des städtischen Recyclinghofs und
sieht in Philipp sofort seinen neuen Hoffnungsträger. Auf dem
Hof arbeiten auch Arturo und João, zwei Portugiesen, die aus
dem Kreislauf der Waren ihren eigenen, nicht ganz legalen Nutzen
ziehen, für den sie auch Philipp gewinnen wollen –
bis ihnen ein Grossprojekt aus dem Ruder läuft und die
aufgeräumte Welt des Recyclinghofs gehörig ins Wanken
gerät.
Seit Oktober 2011 schreibt die in Hamburg wohnhafte Schauspielerin und
Bühnenautorin szenische Kolumnen für den
«Tages-Anzeiger» und
den «Bund». Dabei bringt sie ihre kleinen und
grossen Themen
treffsicher auf den Punkt. Egal, ob es um Familie, Frauenquote,
Stadtentwicklung, Gender, digitales Leben, Migration oder
Steuern geht – das politische beeinflusst das private Leben
unweigerlich. Aus Normalem macht die Autorin Ungewöhnliches,
aus Banalem höchst Politisches. Ein vielstimmiges Panorama zum
aktuellen Leben, Lieben und Politisieren in der Schweiz und in Europa.
Weshalb verkleidete sich Frauenverehrer Giacomo Casanova 1760 in Zürich als Kellner, und wie wurde Winston Churchill 1946 beim Spätsommerurlaub am
Genfersee vor neugierigen Blicken geschützt? Barbara Piattis Anthologie mit dem Untertitel «Berühmte Reisende auf ihrem
Weg durch die Schweiz» versammelt unterhaltsame, tiefsinnige und inspirierende Aufzeichnungen von 35 Persönlichkeiten,
die in der Zeitspanne zwischen 1760 und 1946 durch unser Land reisten. Ergänzt werden die Originaltexte und Illustrationen durch
kommentierende Einführungen, die einen Einblick in individuelle sowie zeitspezifische Aspekte des Reisens geben.
Sie erzählt vom Leben im Amerikanischen Bundesstaat New Mexico, wohin sie
Mitte 2015 ausgewandert ist, auf der Suche nach Freiheit und der grossen
Liebe. Erst muss sie lernen, wie man Dinge loslässt, an denen das
Herz hängt, wie man sich von Freunden und Kindern löst, wie es sich
anfühlt, in einem fremden Land die Fremde zu sein. Sie, die als Kind
von Pferden und Indianerhäuptlingen im Wilden Westen träumte,
trifft einen alten Bekannten wieder, von dessen Indianischen Wurzeln
sie bisher nichts wusste, und findet in ihm die ersehnte neue
Liebe.
Es ist keine Autobiografie. Es sind keine Memoiren. In zwölf
Bildern schlägt die heute 76-jährige Klara
Obermüller einen Bogen von der Kindheit bis ins Alter, nicht
chronologisch, sondern assoziativ. Sie vermittelt Einblicke in ein
reiches Leben, das – geprägt von Neugier und innerer
Unruhe – immer wieder neue Wendungen nimmt. Im privaten
Bereich geht es u.a. um Glück, existenzielle
Erschütterungen, Liebe und Freundschaft. Im beruflichen
Bereich werden Stationen der promovierten Germanistin beleuchtet,
zuerst als Redakteurin beim «Du», später
bei der «NZZ», dann lange Jahre bei der
«Weltwoche» sowie die sechs Jahre als Moderatorin
der Sendung «Sternstunde Philosophie» beim
Schweizer Fernsehen.