Er kehrt zurück nach Hamburg zu seiner Familie, vor der er einst geflohen war. An der Beerdigung trifft er auf seine jüngeren Geschwister Paul und Bille, seinen gebrechlichen Vater sowie auf seine früh geschiedene, inzwischen in Malibu
lebende Mutter. Diesmal gelingt es ihm nicht, sich wie sonst aus den emotionalen Verstrickungen herauszuhalten. Er beginnt, Verantwortung für seinen alten Vater zu übernehmen und merkt, dass es für ihn wichtiger ist, die Beziehung zu seiner Familie wieder aufzunehmen, als in sein altes Künstlerleben mit Atelier in New York zurückzukehren.
zehrte an ihren Kräften. Unheilbar an Krebs erkrankt, sprang
sie am 25. Oktober 1938 in den Südatlantik. Das mit Mercedes
Sosa berühmt gewordene Lied «Alfonsina y el
mar» erzählt von ihrem Selbstmord und besingt ihre
Dichtung. Klug, witzig und lebenslustig, sah Alfonsina Storni sich als
«Frau des 20. Jahrhunderts». Sie arbeitete als
Journalistin, Lehrerin und Theaterfrau in Buenos Aires, zog dabei ihren Sohn allein
gross und lebte diskret die freie Liebe. Mit Frida Kahlo und Virginia
Woolf zählt Alfonsina Storni zu den wichtigsten Frauenstimmen
ihrer Generation.
Historiker Wilfried Meichtry Einlass in ihr Archiv gewährte
und aus ihrem bewegten Leben erzählte. Meichtry, der
bereits Biographien zu Mani Matter sowie Iris und Peter von Roten
verfasst hatte, stiess hier sowohl auf die Lebensgeschichte einer
kühnen Frau, die als Reporterin in den 1950er-Jahren rund um
die Welt gereist war (bis zu wilden Kannibalenstämmen in der
Südsee), wie auch auf die bewegende Liebesgeschichte von
Katharina und dem französischen Reporter und Dokumentarfilmer
Freddy Drilhon.
Der Hausherr fördert das Talent der Magd auf seine Weise; als
Elsie von ihm schwanger wird, erhält der Rossknecht Jakob sie
zur Frau. Elsie fügt sich ihrem Schicksal – bis ein
Fahrender auftaucht, der sich für ihre Musik begeistert. Ihre heimliche
Liebe kostet seiner ganzen Sippe das Leben. Und Elsie kommt beim Kampf
um ihre Selbstbestimmung beinahe selber um. Mit ungeheurer Wucht
– in einer Mischung aus Hochsprache und Dialekt – erzählt
Silvia Tschui eine Gotthelfsche Geschichte voller Magie und
unbändiger Lebenskraft.
Dann ihr Schwiegersohn Roman. Der Polizist und ewige Nörgler hat ihre aufgeweckte Tochter Mirjam
in ein Duckmäuschen verwandelt. Zu guter Letzt der Arzt Dr. Hausmann, der mit einem «Kunstfehler» die
Gesundheit ihrer anderen Tochter Maya ruiniert hat.
In seinem früheren Leben hiess er Robert Brönimann und war hier in einen politischen Attentatsversuch
verwickelt. Seine beiden Mitkämpfer, der pensionierte Tramführer Pippo und der gescheiterte Filmemacher und
Tangotänzer Hermi, hadern mit ihrem Leben und dem Lauf der Welt. In der Nacht vor Browns Landung wird ihr damaliger Anwalt tot in
der Limmat gefunden. Nicht alle glauben an einen Unfall des grünen Politikers. Hat der Exgenosse und Wendehals Anton
Tscharner etwas mit seinem Tod zu tun? Hatte nicht dieser sie damals verraten? Oder war es Sara, die Mitverschwörerin von der
Goldküste?